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VoIP in aller Munde 07.09.07



Mittelständische Unternehmen unterschätzen die Vorlaufkosten!

In letzter Zeit wird verstärkt in allen Medien darauf hingewiesen, dass im deutschen Mittelstand das Thema VoIP (Voice over Internet Protocoll) als besonders kostengünstige Variante des Telefonierens angesehen wird.

Bei VoIP wird der Telefonverkehr über ein vorhandenes Datennetzwerk abgewickelt. Hauptgründe für den geplanten VoIP-Einsatz sind i.d.R.:

 Kostenvorteile gegenüber klassischer Telefonie
 Geplante Ablösung alter Anlagen
 Höherer Funktionsumfang
 Bessere Integration von Telefonie und  Anwendungsprogrammen
 Home-Office-Anbindungen

Leider wird dabei aber häufig übersehen, dass ein reibungsloser Betrieb u.a. eine moderne Infrastruktur in dem jeweiligen Unternehmen voraussetzt, damit es nicht zu erheblichen Problemen, speziell bei den Zugriffszeiten der Rechner auf das Netzwerk, kommt.

Da dies nur ein Punkt ist, zeigen wir, was in gängigen Analysen oft verschwiegen wird:

 Das Datennetz muss priorisierbar sein. Alle Netzwerkkomponenten müssen dem VoIP-Datenfluss eine höhere Priorität als dem normalen Datenstrom bereitstellen können. Diese Funktion bieten evtl. nicht alle Komponenten. Diese Kosten müssen in der Analyse berücksichtigt werden.

 Telefonanbieter ermögliche VoIP-Schnittstellen in bestehenden Telefonanlagen. So ist eine Inhouse-Umrüstung evtl. gar nicht notwendig.

 Auch klassische Telefonanlagen bieten bereits CTI/TAPI-Schnittstellen, so dass ein neuer Nutzen (z.B. Telefonieren aus Anwendungen heraus, Vermitteln, Aufzeichnen, Anrufbeantworter-Funktion) entsteht.

 Telefonkosten klassischer Telefonanbieter laufen gegen NULL.

 Es können neue Sicherheitsprobleme auftreten, z.B. SPIT (Spam over Internet Telephony).

Diese Punkte sollten in einer vernünftigen Kosten/Nutzen-Analyse nicht fehlen.

Insgesamt kann die Frage, ob der Einsatz von VoIP sinnvoll ist, nur mit einem „Ja, aber …“ beantwortet werden

Das PASCAL-Technik-Team bietet Ihnen – auf Wunsch - einen Technikcheck für Ihr Unternehmen an, um mögliche Schwachstellen ausfindig zu machen. Sollten Sie Interesse an einem individuellen Technikcheck haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit unserem Technikleiter, Herrn Sven Radtke ( Durchwahl -136 ).








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